© Dr. Ralph Okon 29042008
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Wie soll man nach dem paketieren am besten vorgehen, wenn man "nackte" ?tatorbleche hat ? |
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Oder wenn sowas wie auf dem Bild mit einem beschichteten Stator passiert ist? |
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Am einfachsten geht es, wenn man passend gefräste GFK- Isolierscheiben zur Hand hat. Einfach mit epoxi oder Sekundenkleber aufkleben, die Kanten nacharbeiten und fertig. |
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Wenn bei einem pulverbeschichteten Statorpaket nur kleinere Bereiche betroffen sind, dann kann man diese Ecken mit Epoxidharz, dickem Acryllack oder Sekundenkleber ausbessern. Man sollte der reparierten Stelle aber in jedem Falle genug Zeit geben, ordentlich auszuhärten, bevor man sie mechanisch belastet. |
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Man kann auch Gewebe ...... |
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oder Isolierpapier (für große Statoren) bzw. Backpapier (kleine CDr's)auflaminieren und nach dem Aushärten frei dremeln oder schneiden. In einfachen Fällen und wenn es schnell gehen soll, kann man auch hier mit Sekundenkleber arbeiten. Bei größeren Statoren empfiehlt sich die verwendung von Exopidharz - auch wenn das deutlich länger zum Aushärten braucht. |
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Ich wende in letzter Zeit eine andere Methode an, die zu sehr genauen und mechanisch hochbelastbaren Endplatten führt. Hier liegt ein Stück 0,5mm dickes GFK neben einem blankgeschliffenen Statorpaket. |
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Die mit leichtem Übermaß zugeschnittene und angerauhte Platte wird flächig auf das Statorpaket geklebt. Dazu kann man Epoxidharz oder Sekundenkleber verwenden. |
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Das ganze sieht nach dem Aushärten aus wie aufdem Bild. Der Schleifer mit der Diamantscheibe liegt schon bereit. |
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Zunächt schneide ich die Aussenkotur grob zurecht und das Mittelloch ein.... |
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...und arbeite alles mit der Feile an den Konturen nach. |
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Dann werden mit der Trennscheibe die slots ringsum gerade eingeschnitten. |
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Wer eine ruhige Hand hat und sich das zutraut, kann die Einschnitte gleich etwas breiter machen. Dabei sollte man aber gut darauf achten, das die Statorform nicht ungewollt zu verändern. |
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Dann werden mit den passenden Feilen die Konturen innerhalb der slots nachgearbeitet. Das geht schneller als man glaubt! |
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Wenn beide Seiten so bearbeitet sind, ist der Stator fast wickelfertig. |
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Ich lege in die slots entweder etwas dickere Kaptonfolie (0,1mm dick).... |
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.....oder Isolierpapier vom professionellen Motorenwickler (0,15-0,2mm dick) ein. Nur wenn man ein Wickelschema nutzt, wo man nicht nachdrücken und vor allem nicht Fädeln muss, kann darauf verzichtet werden. |
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Diesen wickelfertigen Stator habe ich nach dem aufkleben der Endplatten komplett mit Auspuff bzw. Ofenlack beschichtet. Diese Lacke sind je nach Farbe und Hersteller zwischen 400 und 700°C temperaturfest und somit das non plus ultra für thermisch hochbelastete Motoren. |
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