© Dr. Ralph Okon 25.11.2011
alle meine Speedflieger
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Meine erste Begegnung mit dem "Eagle" und mit dem "Warp 10" hatte ich im Jahre 2008 bei der Speed-DM in Laucha. Gefallen haben mir beide Modelle auf schon auf den ersten Blick. |
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Im Vordergrund links Marcus Koch mit dem "Warp" und daneben Michael Jacob mit seinem "Eagle". Der Warp durfte ich da schon mal halten und ich durfte ihn sogar mit heimnehmen. |
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Im Jahre 2009 bei der deutschen Meisterschaft der Klasse F3S habe ich dann (als erklärter T-Leitwerksfan) mal probiert, wie der Eagle-flügel mit dem T-Leitwerksrumpf vom Warp harmoniert. Ich fands prima, Michael und Marcus auch. Da der Michael inzwischen auch mit Powercrocotriebwerken unterwegs war, gelang es mir endlich, ihn dazu zu überreden, dass Marcus mir genau diesen Flieger bauen durfte. |
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Bald erreichten mich die ersten Bilder vom Marcus. |
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Wegen meiner "speziellen" Flugwiese entschied ich mich für die Ausführung mit Landeklappen. Dazu hatte ich mir eine extra stabile Nasenleise und normale Servolöcher - nicht wie sonst üblich einlaminierte Servos - gewünscht. Die Farbwahl war auf satt orange oben und messanlagenfreundliches schwarz unten gefallen. |
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Der Rumpf wurde an der Tragflächenauflage an die tiefere Eaglefläche angepasst. Hir ein Bild von der ersten "Anprobe" nachdem ich den Vogel im Februar 2010 beim Marcus abholen durfte. Ich fand's einfach nur schick. |
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Bald darauf bekam der Flügel sein "Croco" verpasst und der Flieger wurde Schritt für Schritt flugfähig gemacht. |
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Nachdem ich mich hinsichtlich der Antriebsleistung vorsichtig hochgetastet hatte, war die erste richtig "scharfe" Variante mit der 3-blatt 10"x17" am 12N10P4235 (5+6x1,5) und 8S SLS 3000EP unterwegs. Das reichte schon für bis zu >80m/s Steiggeschwindigkeit. |
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Das Flugbild des Modells ist immer wieder ein Genuss der besonderen Art. |
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Die Landeklappen und die große Flächentiefe gestatten es, das Modell extrem langsam zu machen. Bald zeigte sich auch, dass der "Missbrauch" der Landeklappe zum Verwölben des dafür ja eigentlich nicht vorgesehenen MH54 doch zu deutlich besseren Segeleigenschaften führte. |
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Auf der Speedflug-DM 2011 waren dann schon 2 Eagle T unterwegs. (Marcus' gehalten vom Stefan und meiner). Marcus konnte mit einem 4235 mit relativ niedrig drehender Klapplatte 3. werden und schafte den Sprung in den noch immer recht elitären "club 400" überzeugend. |
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Ich konnte mein selbstgestecktes Ziel von > 350km/h auch erreichen und somit eine erfolgreiche Generalprobe verbuchen. Sicher hätte der Eagle auch viel schneller gekonnt, aber ich hatte eigentlich anderes im Sinn. |
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Im Rumpf war als dummie diese spezielle 27V Alkalibatterie mitgeflogen. Das Ding war aus 3 9V-Blöcken zusammengelötet und konnte mit einer Diode und einem Strombegrenzungswiderstand versehen parallel zum 7S oder auch 8S Li-Akku geschaltet werden. |
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Hier das ganze im Rumpf eingebaut.
"Wozu dieser Unsinn?" fragt man sich jezt zu recht. |
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Nach dem erfolgreichen Flug. |
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Tja, der Versuch war erfolgreich. Hätte mir 2008 in Laucha, wo alles begann, jemand gesagt, dass ich 3 Jahre später einen "Eagle-T" so schnell durch die verdammt lange Weltrekordstrecke fliegen werde, hätte ich ihn ganz sicher für verrückt erklärt! Auch und gerade mit dem lange Zeit belächelten Konzept "langsamdrehende Klapplatte" noch dazu am 4-Klappen Flieger.
Ich habe mir dabei sogar noch "Luft nach oben" gelassen - es wurden erstmal nur 7S 3700 (Rockamp 60C) und knapp 5kW Antriebsleistung eingesetzt. |
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Die FAI hat die erreichte Geschwindigkeit von 372,82km/h als Weltrekord anerkannt. |
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Hier mal ein Logausschnitt von einem Speedflug mit 8S und der 12" x 24". Man sieht, dass die 400 gut in Reichweite sind - noch dazu mit ziemlich leisen "anwohnerverträglichen" 13500 rpm. Auch ganz ordentliche Steiggeschwindigkeiten sind realisierbar. ![]() |
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Jetzt wird erstmal eine Variante in die Richtung "eierlegende Wollmilchsau" aufgebaut. Durchgehende 4 Klappen wie eingezeichnet, spread-tow Oberfläche und hochstabile Ausführung. Daher der Codename des Projektes: "Blackeagle" |
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